Mittwoch, 31. Juli 2013

Etappe Feuchtwangen - Oettingen

Vom Frankenland ins Bayernland.
Ein Weg von viel Landwirtschaft geräumt und vor Oettingen dann auch endlich mit kleinen Kapellen und Wegkreuzen veredelt.

Und wirklich viele hilfbereite Menschen begegnen mir: Ob ich genug zu Essen uns Trinken hätte oder ob ich Quartier bräuchte und viele gute Ratschläge! Vielen Dank dafür.

In Oettingen haben mich dann Franziskanerinnen sehr freundlich umsorgt und mit einer festen Brotzeit ausgestattet.
Jetzt gehe ich noch ein paar km in der Abendsonne, denn morgen soll es sehr heiß werden.

P.S. Hans: Die geräucherte Bratwurst war der Oberhammer :-)

Taufstein

Es ist schon ein gutes Gefühl, wenn man zum ersten Mal ganz bewusst an seinem Taufstein stehen kann.
Hier bin ich also Christ geworden.
Der Pfarrer, der mich damals getauft hat, ist vor ein paar Jahren in den wohlverdienten Ruhestand entlassen worden.
Hier mehr über die Kirche St. Ulrich und Afra in Feuchtwangen.

Dienstag, 30. Juli 2013

Zu Gast bei Freunden

Eine schöne 30km-Strecke war das heute, auch wenn sich die letzten Dörfer vor Feuchtwangen schier endlos zogen.
Auf google Maps ist auch meistens Verlass, nur, dass es mich am morgen auf ein einstündiges Abenteuer mitgenommen hat: der angegebene Waldweg war wohl schon 10 Jahre nicht genutzt. Eine Machete wäre nicht schlecht gewesen.
Heute bin ich zu Gast bei Freunden meiner Eltern. Else und Heinz sind wirklich traumhafte Gastgeber, ich könnte glatt noch ein paar Tage bleiben. ;-)

Auf in meine Geburtsstadt

Die Tauber habe ich überquert. Jetzt geht es in einer 30km-Etappe nach Feuchtwangen, dem Ort, an dem ich das Licht der Welt erblickte.
Ich bin also nicht nur Frankener (Hallo Heimat), ich bin sogar a waschäschda Franke (Hallo Würzburg)
:-)

Montag, 29. Juli 2013

Etappe Ochsenfurt-Rothenburg

Autsch . Aus 32km sind 40 geworden. Der Ochsenfurter Gau ist nicht so leicht zu durchqueren. Die begebaren Wege verliefen in ziemlichen Zick-Zack und waren teilweise sehr matschig. So bin ich dann heute auf fast 40km gekommen. Der Regen tat noch sein übriges dazu.
Dafür bin ich heute mit ganz tollen Begegnungen beschenkt worden. Ein anstrengender, aber gesegneter Tag. Jetzt bin ich doch ziemlich fertig und genehmige mir eine Mütze voll Schlaf.

St. Wolfgang Ochsenfurt

Vorbei an der schönen Wolfgangskapelle geht es heute nach Rothenburg ob der Tauber. 32km! Na dann...

P.S. heute feiert die Kirche die heilige Martha! Dann heißt es heute einmal fleißig sein ;-)

Sonntag, 28. Juli 2013

Erstes Etappenziel

Das war sie - die erste Etappe. Zwanzig Kilometer, viel Sonne und ein Bad im Main.
Der Herr meint es gut mit den seinen :-)

the beginning

Auf Wiedersehen Würzburg. Meine erste Etappe führt mich nach Ochsenfurt. Danke allen für die Segenswünsche in den letzten Tagen.
:-)

Samstag, 27. Juli 2013

Donnerstag, 25. Juli 2013

Countdown...3,2,1,0

Sonntag 28.07.2013 ist es dann soweit; mit einem Pilgersegen bedacht, werde ich mich von meinen Brüdern verabschieden und losgehen.


Mittwoch, 24. Juli 2013

Es bleibt Thema...

Der Weg/ Die Wege und was zu Lesen

"Alle Wege führen nach Rom" ist eine traditionelle Redewendung, die im Deutschen seit etwa 1700 geläufig ist. Auch von Würzburg aus führen viele Wegen nach Rom. So ist es erstmal eine eigene Aufgabe den "richtigen" Weg für sich zu finden.
Ich habe mich letztendlich für VIER verschiedene Pilgerwege entschieden, die den EINEN Weg für mich bilden.
Von Würzburg bis Padua werde ich auf dem Abt-Albert-von-Stade-Weg gehen. Eine alte Pilgerstrecke aus dem Hochmittelalter, der von Abt Albert von Stade in seinen Annales Stadenses beschrieben wird.
Als nächstes geht es auf den Antoniusweg/Cammino di  Sant' Antonio, der mich von Padua über die Poebene nach Dovadola führen wird. Hier werde ich einem bedeutenden Mitbruder, dem Heiligen Antonius von Padua näher kommen können.
Der Franziskusweg/ Cammino di Assisi wird mich dann zur Geburtsstadt unseres Franziskanerordens leiten und die verschiedenen Orte streifen, an denen der Heilige Franziskus gewirkt hat.

Die letzte Etappe führt dann geradewegs in die Heilige Stadt auf der Via di Roma.

Zwei Bücher haben mir bei der Vorbereitung sehr geholfen:





Der Pilgerweg nach Rom: Auf der Brennerroute über Padua und Assisi. Ferdinand Treml 
Ein Pilgerführer, der Fußpilger über die alte Brennerroute bis zu den Gräbern der Apostelfürsten Petrus und Paulus in die heilige Stadt begleitet. Der Autor beschreibt zunächst den Abt-Albert-von-Stade-Weg von Innsbruck nach Padua, pilgert weiter am Antoniusweg (Cammino di Sant`Antonio) bis Dovadola in der Emilia Romagna, folgt den Spuren des heiligen Franz auf dem Franziskusweg (Cammino di Assisi) bis Assisi, um von dort am Romweg (Via di Roma) über Rieti bis zum Petersdom zu pilgern.


Der mittelalterliche Rompilgerweg: Unterwegs auf der Via Romea vom Thüringer Wald zu den Alpen; Jochen Heinke 

Der heutige Rompilgerweg, die Via Romea, ist ein Weg, an dem sich kulturhistorisch bedeutende Städte und Bauten sowie spirituelle Stätten „wie Perlen auf der Schnur reihen“. In diesem Buch wird der Abschnitt zwischen dem Thüringer Wald und den Alpen beschrieben. Es geht über den Thüringer Wald, durch die Rhön in das Fränkische Weinland, weiter entlang der Romantischen Straße zum Pfaffenwinkel und dem Werdenfelser Land in den Alpen und schließlich nach Innsbruck. 


Ein Weg, auf dem viele der herausragenden Sehenswürdigkeiten einst auch schon von den Pilgern des Mittelalters bestaunt worden sind. Eine knapp 20seitige Einleitung informiert die Pilger über die Entstehung der Rompilgerschaft, über die Pilgerrouten nach Rom sowie über die Reise Abt Alberts nach Rom im Jahre 1236. Am Ende der 28. Etappe in Innsbruck übergibt Jochen Heinke den Pilgerstab an den Autor des Buches „Der Pilgerweg nach Rom“, der die Anschlusswege von Innsbruck bis Rom beschreibt.

Mittwoch, 17. Juli 2013

BR berichtet über Abt-von-Stade-Weg

Ein schöner Beitrag vom gestrigen Pilgertreffen. Leider konnte ich nicht dabei sein, denn ich hatte noch meine letzte Diplomprüfung zu bestreiten :-(
In 2 Wochen gehe ich dann dafür den ganzen Weg ;-)
--->--->---> Link zum Video <---<---<---

Dienstag, 16. Juli 2013

Pilgerstab-Übergabe in Würzburg

Am 22. Juni 2013 startete in Stade eine Deutschlandwanderung auf der „Via Romea“. Dabei wird ein Pilgerstab über insgesamt 43 Etappen quer durch Deutschland bis zur Ankunft am 3. August 2013 in Mittenwald am Alpenrand geführt. Bis Bozen werde ich diesem Pilgerweg ziemlich genau folgen.
Auf der Tagesetappe von Würzburg nach Ochsenfurt am 16.07.2013 waren dann auch der BR und die Mainpost vertreten.



Seit mehr als 1000 Jahren pilgern Menschen aus deutschen Landen in die Ewige Stadt.Doch auf welchen Straßen und Wegen sie dorthin gelangten, ist nur ganz selten überliefert. Auf seiner Reise im Jahre 1236 nach Rom hinterließ der Abt Albert von Stade in seinen Reiseaufzeichnungen eine detaillierte Wegebeschreibung. Aufgrund seines „Stader Itinerars“ konnte die Route rekonstruiert werden und wir können heute in seine Fußstapfen treten.



Initiatoren bei der Wiederentdeckung des alten Pilgerweges sind der italienische Ethnologe, Prof. Dr. Giovanni Caselli und der deutsche Pfarrer i.R. Dr. Uwe Schott. Aufgrund ihrer Initiative gründet sich Anfang 2009 der Förderverein „Romweg Abt Albert von Stade e.V.“. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, den Weg der „Via Romea“ zu erforschen und ihn den Menschen der heutigen Zeit ins Bewusstsein zu bringen. Ein Ziel ist zum Beispiel die Anerkennung des Weges als Europäische Kulturstraße.


Die „Via Romea“ soll aufgrund ihres Streckenverlaufes durch vier deutsche Bundesländer (Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bayern) und drei europäische Staaten (Deutschland, Österreich, Italien) zur Völkerverständigung der Menschen in Europa beitragen. In der Vergangenheit entstanden schon viele Kontakte zwischen deutschen und italienischen Pilgerfreunden, welche bereitseinige gemeinsame Wanderungen auf der „Via Romea“ durchgeführt haben.

Zum Schluss noch ein kleines Video:
video

Sonntag, 14. Juli 2013

Neue Schuhe einlaufen: Würzburg-Randersacker und zurück.

Gestern bin ich mit neuen Sandalen probeweise nach Randersacker "gepilgert". "Nicht schlecht Herr Specht"... also die Schuhe, nicht die Strecke. ;-)
Los geht es dann in ca. 2 Wochen.


 
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