Donnerstag, 4. September 2014

Von Fremdingen nach Nördlingen

Gastkommentar von Mitpilger Florian aus Münster. 

Nach einer ruhigen Nacht im Kloster der Dominikanerinnen in Fremdingen sind wir mit einer Hl. Messe in den Tag gestartet. Einmal wollten wir noch in der Kräuterstube schnuppern, bevor es zu Fuß weiter ging. Tagesziel: Nördlingen.  


Fremdingen liegt ja noch auf dem Rand des Rieses, wir sind ab heute mitten hinein gewandert. Durch einen Meteoriteneinschlag vor Millionen von Jahren ist diese Landschaft von einem 400 Quadratkilometer großen Krater geprägt. Man kann hier soweit schauen, wie bei uns im Münsterland ;-) 
Nach einigen Kilometern durch Wald und Wiesen erreichten wir das Kloster Maihingen. Es wurde von dem grimmigen Kerl da unten gegründet.  Diese Kirche mit ihrer Kunst und den vielen Seitenkapellen war schon beeindruckend... 
Bei Sonnenschein sind wir in Nördlingen eingezogen!  Die Franziskanerinnen von Maria Stern haben uns sehr herzlich empfangen. Nach der gemeinsamen Vesper wartete schon das Abendessen... Vergelt's Gott! 
Morgen machen wir uns nach der Morgenmesse auf nach Domauwörth, von dort melden wir uns wieder!

Mittwoch, 3. September 2014

Von Feuchtwangen bis Fremdingen

Zu Beginn des Tages durften wir ein polnisches Frühstück bei unserem Gastgeber dem Stadtpfarrer von Feuchtwangen erleben. So gestärkt ging es dann wieder auf die via romea. Eichenzell war bis zu meinem 3. Lebensmonat mein Zuhause. 
Im schönen Dinkelsbühl haben wir dann das dortige Münster bestaunen dürfen. Unser besonderer Pilgerfreund Jürgen hat uns dann zum lecker Mittagessen eingeladen und uns mit isotonischen Getränke ausgestattet wieder auf den Weg gebracht. Danke Jürgen für alles! 
Pause.
Pfarrkirche in Fremdingen:
In Fremdingen sind wir bei Dominikanerinnen übernachtet. Eine Gemeinschaft, die für ihr Wissen über die Heilkraft der Kräuter weit über die bayerische Staatsgrenze hinaus bekannt sind. Ihre Kräutertees verkaufen sie bis nach Japan. 

Dienstag, 2. September 2014

Von Rothenburg nach Feuchtwangen

Am Anfang unserer 34km Etappe stand die Überquerung der Tauber. 
In Schillingsfürst stattete uns der Dechant mit neuem Proviant aus. Er lebt dort in einem alten Franziskanerkloster und freut sich immer über Pilger. Die Glasfenster zeugen vom franziskanischen Erbe.
Was uns dann in Feuchtwangen erwartete...
...davon morgen mehr! 

Montag, 1. September 2014

Von Aub nach Rothenburg

In aller Frühe haben wir uns heute auf den Weg gemacht. Der Pfarrer von Aub hatte uns freien Zugang zu seiner Kaffeemaschine gewährt, weshalb wir halbwegs frisch in den Tag starten konnten. 

Der Tag verlief recht unspektakulär. Weite Ebenen, kleine Hügel, wenig Wald. Gegen 14.00 kamen wir in Gattenhofen an. Die dortige evangelische Messnerin/Küsterin lud uns spontan zu einer "g'scheiten Veschper" ein. Das ist eine Ökumene wie ich sie liebe.

Das Kuriose an diesem Ort: Verstorbene werden NACHEINANDER, je nach Todesdatum, beerdigt. Man liegt also nicht neben seiner Ehefrau, sondern neben dem zeitlich vorher und nachher Verstorbenen.


Wir erreichen Rothenburg:
...schon was kitschig das ganze! 

Übernachten können wir für 17€ in der renovierten Gibsmühle des Evangelische Seminarhauses WILDBAD. 
Das ist ebenfalls eine Ökumene wie ich sie liebe. Wirklich großartig renoviert mit allem erdenklichen Luxus. Wirklich zu empfehlen.